Eine Erfolgsgeschichte von Innovationsstärke bis zu Elefantenfüßen

MINDA wurde mit dem TOP 100-Siegel 2026 ausgezeichnet und gehört damit zu den innovativsten Mittelständlern Deutschlands.

Große Freude bei MINDA: Stellvertretend für das gesamte Team nehmen die Mitarbeitenden die Auszeichnung als eines der innovativsten mittelständischen Unternehmen Deutschlands entgegen.

Minden – MINDA wurde mit dem TOP 100-Siegel 2026 ausgezeichnet. Damit gehört MINDA zu den innovativsten Mittelständlern Deutschlands. Die Preisverleihung findet im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summits am 26. Juni in Heidelberg statt. Vor Ort sein wird auch der frühere Bundespräsident und niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff, der den Innovationswettbewerb TOP 100 als Mentor begleitet.

Die über 100 Prüfkriterien des wissenschaftlichen Auswahlverfahrens werden von Professor Nikolaus Franke und seinem Team auf Grundlage eines Fragebogens ausgewertet: „Bei TOP 100 analysieren wir gründlich und umfassend, wie innovationsorientiert die Bewerber sind. Und wer herausragend aufgestellt ist, bekommt es mit dem TOP 100-Siegel bestätigt“, sagt Professor Nikolaus Franke.

„Wir sind stolz darauf, prämiert worden zu sein. Das ist ein schöner Beweis dafür, wie innovativ wir arbeiten und dass sich über all die Jahre Schweiß, Herzblut und Engagement in jedem einzelnen Projekt auszahlen!“, so Robert Falch, Geschäftsführender Gesellschafter der MINDA Industrieanlagen GmbH.

Beheimatet im Maschinen- und Anlagenbau entwickelt und fertigt MINDA Lösungen für den maßgeschneiderten und intelligenten Materialfluss unterschiedlichster nachhaltiger Branchen. Unsere Produkte aus Intralogistik, Anlagenbau und Fördertechnik finden beispielsweise Einsatz in der Wellpappenindustrie, Massivholzindustrie, Automobilindustrie und der Holzwerkstoffindustrie.

Dr. Kai Ventz, Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von MINDA, weiß, worauf es bei jedem einzelnen Projekt ankommt: „Innovationskraft liegt in unserer MINDA-DNA, denn genau das ist es, worauf es bei kundenspezifischen Projekten ankommt. Bei uns gibt es keine Lösungen aus der Schublade – wir machen für den Kunden individuell das möglich, wo sich andere gar nicht erst rantrauen!“

Um die Unternehmensinnovationen stetig voranzutreiben, werden bei MINDA alle Mitarbeiter mit eingebunden. So gibt es mit der „Ideenschmiede“ als betriebliches Vorschlagwesen einen zentralen Hebel, der gezielt Mitarbeiterwissen erschließt und in messbare Verbesserungen umsetzt.

Und auch in der Umsetzung vielseitiger Projekte zeigt sich die Innovationskraft von MINDA:

„Im Bereich Hochregallager arbeiten wir mit festen Partnern zusammen, aber gerade bei speziellen Anforderungen wie niedrigen Bauhöhen ist unsere Innovationsstärke gefragt, um für den Kunden die bestmögliche Lösung zu schaffen“, erklärt Robert Falch. So wurde ein speziell auf die hauseigenen Inhouse Storage-Lösungen abgestimmtes Regalbediengerät namens Compact Crane entwickelt. Der Compact Crane findet beispielsweise Anwendung in den Branchen der Wellpappen- und Massivholzindustrie.

Auch im Bereich der Pressentechnik für die Massivholzindustrie sind besondere Kompetenzen gefragt: Um hier auf kundenspezifische und Markt-Bedürfnisse eingehen zu können, bedarf es innovativer Ideen insbesondere in den Bereichen Hydraulik- und Pressentechnik, Prozess- und Materialverständnis, Automatisierung und Qualitätssicherung. So hat MINDA in diesem Bereich beispielsweise eine vier- und sogar fünf-Kammer-Rotorpresse entwickelt, in der mehrere BSH-Träger zeitgleich verpresst werden können. 

Um das Thema Innovation nachhaltig voranzutreiben, gibt es bei MINDA in Kooperation mit der Universität Hannover außerdem ein Projekt zur Grundlagenforschung des „Elefantenfußes“.

In Werken zur Herstellung von Wellpappe werden Wellpappbögen im Stapelformat transportiert. Im Idealfall hat der Stapel während des gesamten Transports die Form eines Quaders. Aufgrund der Anlagenkonfiguration mit mehreren Übergabestellen sowie Ausschleus-Einrichtungen wird vermutet, dass Impulse in den Wellpappstapel eingeleitet werden, wodurch sich die einzelnen Bögen charakteristisch zueinander ausrichten: Sie bilden „nachhängende“ untere Bögen. Dieser Effekt wird als Sheet Walk oder Elefantenfuß bezeichnet. In Zusammenarbeit mit universitären Forschungseinrichtungen, wie dem Institut für Transport- und Automatisierungstechnik der Leibnitz Universität Hannover, werden mögliche Einflussfaktoren charakterisiert und ein Simulationsmodell erarbeitet, um zuverlässige Vorhersagen zu treffen und Maßnahmen ergreifen zu können. 

Und auch der Einsatz von künstlicher Intelligenz als Innovationstreiber wird bei MINDA in den Blick genommen. Zum Beispiel bei der KI-gestützten Erkennung von Stapelleisten in Massivholzanlagen oder beim Einsatz von Transferwagen in der Wellpappenindustrie, deren Transportwege mittels künstlicher Intelligenz optimiert werden. Zusätzlich setzt MINDA in diesem Bereich ein KI-basiertes Warnsystem ein, das Personen im Umfeld der Transportwege zuverlässig erkennt.

Und auch der Einsatz von künstlicher Intelligenz als Innovationstreiber wird bei MINDA in den Blick genommen. Zum Beispiel bei der KI-gestützten Erkennung von Stapelleisten in Massivholzanlagen oder beim Einsatz von Transferwagen in der Wellpappenindustrie, deren Transportwege mittels künstlicher Intelligenz optimiert werden. Zusätzlich setzt MINDA in diesem Bereich ein KI-basiertes Warnsystem ein, das Personen im Umfeld der Transportwege zuverlässig erkennt.

Und das ist nur ein Einblick in unser breit gefächertes Innovations-Portfolio. Wir freuen uns darauf, die Zukunft des intelligenten Materialflusses mit unseren Ideen weiter aktiv zu gestalten!


Über den Wettbewerb TOP 100

Seit 1993 vergibt compamedia das TOP 100-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt seit 2002 in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke. Franke ist Gründer und Vorstand des Instituts für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Mit 27 Forschungspreisen und über 200 Veröffentlichungen gehört er international zu den führenden Innovationsforschern. Mentor von TOP 100 ist der frühere Bundespräsident und Ministerpräsident Christian Wulff. Projektpartner sind die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung und der Mittelstandsverband BVMW. Das Magazin „manager magazin“ begleitet den Unternehmensvergleich als Medienpartner, das Magazin „ZEIT für Unternehmer“ als Kooperationspartner. Mehr Infos und Anmeldung unter www.top100.de.