LET’S MEET – Hier stellen wir euch unsere MINDAner und ihre Geschichten vor

Denn MINDA hat viele Gesichter und Dirk ist eines davon. Er erzählt uns von seinem Weg zu MINDA, was er an seinem Beruf so spannend findet und wie er einen Ausgleich in der Freizeit schafft. Los geht’s mit 14 Jahren Berufserfahrung, Faszination für Optimierung auf hohem Level und dem knisternden Ofen zu Hause: LET’S MEET DIRK! 

(English version below!)

Snapshot 

  • Name: Dirk Wilhelmy
  • Position: Software-Ingenieur MCS (MINDA Control System)
  • Abteilung / Bereich: Customer Service
  • Standort: Minden
  • Im Unternehmen seit: 02/2012 

Background

Ich bin 54 Jahre alt, wohne in Petershagen und bin Vater von zwei Söhnen. Ich habe an der FH Gelsenkirchen Medien-Informatik studiert und mit Diplom abgeschlossen. 

Nach dem Abschluss an der Realschule habe ich mich um eine Ausbildung im Handwerk gekümmert und habe die Ausbildung zum Maler und Lackierer – Fachrichtung Fahrzeuglackierer – mit der Gesellenprüfung beendet. 

Aus gesundheitlichen Gründen war ich gezwungen, eine Umschulung zu machen, die ich im kaufmännischen Bereich absolviert habe. Nach dem Abschluss und einigen Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen, habe ich mich entschlossen, mein Fachabitur nachzuholen, um studieren zu können. Ich habe mich für das Studium der Medien-Informatik an der FH Gelsenkirchen entschieden.  

Nach Ende des Studiums habe ich für 8 Jahre in Hannover gearbeitet und mich 2012 entschieden nach neuen Herausforderungen und einer Arbeitsstelle näher zu meinem Wohnort zu suchen. 

Die Stellenanzeige von MINDA aus dem Mindener Tageblatt war tatsächlich schon ein paar Monate alt – aber es war noch eine Stelle in der MCS-Abteilung offen! Im Bewerbungsgespräch wurde der mögliche Aufgabenbereich besprochen und ich war schnell fasziniert von den Projekten, die bei MINDA umgesetzt werden. Meine bisherigen beruflichen Erfahrungen passten gut zum Anforderungsprofil in der MCS-Abteilung, weshalb wir uns schnell einig geworden sind und ich eine Anstellung als Software-Ingenieur bekam.  

Ich habe schnell einen ersten Eindruck davon bekommen, was MINDA macht: Auf den Kunden zugeschnittene Intralogistik-Lösungen mit viel Augenmerk auf Details und historisch gewachsenen Bedingungen in den Produktionsabläufen. Das hat mich damals fasziniert und ist auch heute noch so! 

MINDA and me

In der MCS-Abteilung habe ich Projektarbeit für unsere Kunden in der Wellpappe geleistet und den größten Teil meiner Erfahrungen sammeln können. MCS steht für MINDA Control System und beschreibt die überlagerte Steuerung (Overhead Computer) und Visualisierung für unsere Anlagen. Ich habe vom Büro aus aber auch direkt beim Kunden vor Ort gearbeitet – eine abwechslungsreiche Tätigkeit. 

Seit Anfang 2024 bin ich Teil der Service Abteilung in Minden. Meine heutigen Hauptaufgaben sind zum Beispiel bei Ausfällen oder Notfallsituationen wie einem kompletten Werksstillstand den Kunden zu unterstützen und auf Seiten des MCS-Systems Probleme zu finden und zu lösen. In Zusammenarbeit mit meinen Kollegen von der SPS / Inbetriebnahme hier in der Abteilung funktioniert das sehr gut und vor allen Dingen auch sehr zeitnah.

Ein weiterer Aufgabenbereich sind kleine Erweiterungen, Anpassungen und Optimierungen. Da wir – wie auf einer Inbetriebnahme vor Ort – alle wesentlichen Disziplinen hier intern abdecken können, ist es möglich, kleine Änderungen über die Fernwartung direkt für unsere Kunden umsetzen zu können. 

Es ist faszinierend, selbst die kleinsten Unstimmigkeiten im System zu identifizieren, die aufgrund von Umstellungen an anderer Stelle entstanden sind: Es wird zum Beispiel eine Verarbeitungsmaschine hinzugefügt, ein Abgabeplatz aufgestellt, eine Förderbahn umfunktioniert. Und an einer anderen Stelle entsteht dadurch eine Veränderung im Ablauf, die zunächst gar nicht auffällt. Diese Seiteneffekte zu isolieren und abzustellen, finde ich spannend. 

Motivation Proclamation 

Eine von uns aufgestellte, vollautomatische Anlage oder auch ein ganzes Werk im automatischen Betrieb zu sehen, erfüllt mich immer mit etwas Stolz, Zufriedenheit und einer entsprechenden Faszination. Wenn die Anlagenteile effizient aufeinander abgestimmt sind, der Materialfluss flüssig und optimiert läuft und wir das Potential des Werkes ausschöpfen, kehrt bei mir regelrecht Entspannung ein! 

Diese ganzheitliche Betrachtung der Anlage beim Kunden und Optimierungspotential auf hohem Level – oder eben auch Schwachpunkte zu identifizieren, die nicht nur durch Software gelöst werden können – fasziniert mich. Es ist meine Motivation, das Beste herauszuholen. 

Die größte Erfahrung entsteht natürlich dort, wo man gezwungen ist, eigenverantwortlich Lösungen zu erarbeiten und umzusetzen. Ich denke, das ist ein hohes Gut hier bei MINDA: Die Mitarbeiter zu befähigen, eigenständige, verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen – im Sinne von MINDA und dem jeweiligen Kunden.  

#teamminda 

Wenn ich mit MINDAnern zu tun habe, sehe immer wieder genau diesen hohen Anteil an Eigenverantwortung, Engagement und Verantwortungsbewusstsein. Gegenseitige Unterstützung ist etwas, das ich sehr zu schätzen weiß und worauf man sich bei MINDA verlassen kann. Und mit meiner Erfahrung und meiner Qualifikation versuche ich ein wertvoller Teil dieser Gemeinschaft bei MINDA zu sein. 

Fun Facts 

Wenn es die Freizeit hergibt, nutze ich Sport als Ausgleich zur Arbeit. Das kann joggen an der Weser sein, ein Spaziergang im nahegelegenen Wald oder das Training und die Spiele im Tischtennisverein. 

Gerade in der kälteren Jahreszeit ist ein guter Film oder eine spannende Serie natürlich sehr willkommen. Dann macht es Spaß, einen guten Film auch mal im Kino zu gucken und nicht „nur“ auf dem heimischen Fernseher. Allerdings hat ein kleiner Serien-Marathon mit dem heimischen Ofen ebenfalls seine Vorteile … 

Ein Lebensmotto von mir ist: Leben und leben lassen – jeder Mensch ist auf seine Weise richtig. Toleranz und Offenheit haben einen großen Stellenwert für mich! 

LET'S MEET – Here we introduce our MINDA employees and their stories

MINDA has many faces, and Dirk is one of them. He tells us about his journey to MINDA, what he enjoys most about his job, and how he relaxes in his free time. Let's get started with 14 years of professional experience, a fascination for high-level optimization, and a crackling fireplace at home: LET'S MEET DIRK! 

Snapshot 

  • Name: Dirk Wilhelmy
  • Position: Software Engineer MCS (MINDA Control System)
  • Department/Division: Customer Service
  • Location: Minden
  • Employed since: 02/2012 

Background 

I am 54 years old, live in Petershagen, and have two sons. I studied media informatics at the University of Applied Sciences in Gelsenkirchen and graduated with a degree. After leaving secondary school, I looked for a vocational training and completed my training as painter and varnisher—specialized in vehicle painting—and passed the journeyman's examination. 

For health reasons, I had to retrain, which I did in the commercial sector. After graduating and working in various fields, I decided to catch up on my vocational diploma so that I could study. I decided to study media informatics at the University of Applied Sciences in Gelsenkirchen.  

After completing my studies, I worked in Hanover for eight years and in 2012 decided to look for new challenges and a job closer to where I live. 

The job advertisement from MINDA in the newspaper Mindener Tageblatt was actually a few months old, but there was still a vacant position in the MCS department! During the interview, we discussed the possible scope of my responsibilities, and I was directly fascinated by the projects being implemented at MINDA. My previous professional experience was a good match for the requirements profile in the MCS department, so we quickly reached an agreement, and I was employed as a software engineer.

I immediately got a first impression of what MINDA does: intralogistics solutions tailored to the customer with a keen eye for detail and historically grown conditions in production processes. That fascinated me at that time and still does today! 

MINDA and me 

In the MCS department, I worked on projects for our customers in the corrugated board industry and gained most of my experience. MCS stands for MINDA Control System and describes the overhead computer and visualization for our systems. I worked in the office but also directly at the customer's site – a varied job. 

Since the beginning of 2024, I have been part of the service department in Minden. My main tasks today include supporting customers in the event of failures or emergency situations such as a complete plant shutdown and finding and solving problems on the MCS system. In cooperation with my colleagues from the PLC/commissioning department, this works very efficiently and, above all, very quickly.  

Another responsibility includes minor extensions, adjustments, and optimization. Since we can cover all essential disciplines internally—just like during on-site commissioning—it is possible to implement minor changes directly for our customers via remote maintenance. 

It is fascinating to identify even the smallest inconsistencies in the system that have arisen due to changes elsewhere: for example, a converting machine is added, a discharge point is set up, or the function of a conveyor belt is changed. These changes may result in a change in the process somewhere else what is not immediately noticeable. I find it exciting to isolate and eliminate these side effects. 

Motivation Proclamation 

Seeing a fully automated system we installed, or even an entire plant in automatic operation, always fills me with a sense of pride, satisfaction, and fascination. When the individual components are efficiently coordinated, the material flow runs smoothly and is optimized, and we fully use the plant's potential, I feel a real sense of relaxation! 

This holistic view of the customer's plant and the potential for optimization at a high level—or even identifying weak points that cannot be solved just by software—fascinates me. It motivates me to get the best out of it. 

Of course, the greatest experience comes from situations where you are forced to develop and implement solutions on your own. I think that's a great asset here at MINDA: empowering employees to make independent, responsible decisions – in the interests of MINDA and the respective customer.  

#teamminda 

When I collaborate with my colleagues here at MINDA, I repeatedly see this high level of personal responsibility, commitment, and sense of responsibility. Mutual support is something I appreciate and something you can rely on at MINDA. And with my experience and qualifications, I try to be a valuable part of this community at MINDA. 

Fun Facts 

When I have free time, I use sports as a balance to work. This includes jogging along the Weser, a walk in the nearby forest, or training and matches at the table tennis club. 

Especially in the colder season, a good movie or an exciting series is of course very welcome. Then it's also fun to watch a good movie at the cinema and not "just" on TV at home. However, a little series marathon at home by the fireplace also has its advantages... 

One of my personal mottos is: live and let live – everyone is right in their own way. Tolerance and openness are especially important to me!